Barbara Lüdecke: Lintorf

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alte Grabsteine

Der erste Lintorfer Friedhof umgab die frühere, 1876 abgerissene, St. Anna Kirche. Nur noch zwei Grabsteine erinnern an diesen Friedhof.

Diese beiden Steine wurden vor einigen Jahren aus dem nahegelegenen Mühlteich geborgen und dann später an der heutigen St. Anna Kirche aufgestellt. In der Zeitschrift des Vereins Lintorfer Heimatfreunde "Die Quecke" Nr. 68 (1998) wird ausführlich darüber berichtet.

Leider wurde ein Stein durch Vandalismus vollkommen zerstört, seine Inschrift scheint nicht überliefert zu sein.

Der anderen Tafel entnimmt man, dass Dam Heintges 1673 im 51. Lebensjahr verstarb und somit 1622 geboren wurde. Das Emblem besagt, dass er Schmied war.

Wie ich im Sommer 2008 festgestellt habe, befindet sich auf der Rückseite dieses Steines ebenfalls eine Inschrift. Da der Stein unmittelbar an der Kirchenwand steht, ist es nicht einfach diese stark verwitterten Buchstaben noch zu entziffern. Es scheint jedoch, dass es sich hier um das Epitaph des zwischen 1610 und 1623 verstorbenen und ebenfalls Dam Heintges genannten Großvater des 1673 verstorbenen Dam Heintges handelt.  

 

Von der Inschrift der Rückseite ist noch zu entziffern:

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APPRIL IST M DAM HEINT
  GES HOEFSCHMIT IN DEN
  HERREN ENTSCHLAFFEN
SEINES ALTERS 6.. IAHR
ABER KE                      O
SE   LEBEN
MICH
EBS

 

Siehe auch: Familie Heintges

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